Donnerstag, 3. September 2009

Besuch im Südburgenland

Ein Abstecher in das südliche Burgenland bietet sich im Herbst geradezu an. Für eine Reise durch das Südburgenland sollte man sich allerdings genügend Zeit nehmen.
Hier gibt es viele stimmungsvolle Plätze, Weinberge und Vinotheken zu besuchen, und gemütliche Buschenschenken laden zum Verweilen ein.
Mit rund 600 Hektar Rebfläche das kleinste Weinbaugebiet des Burgenlandes, bringt diese Gegend dennoch große Weine hervor. Welschriesling und Blaufränkisch gelten als Leitsorten in
der „Weinidylle Südburgenland“, weil sie hier die besten geologischen Bedingungen
vorfinden.
Das Klima, der Wein und die Menschen im Südburgenland sind geprägt von ausreichend Sonnenstunden im Jahr.
Etwas ganz besonderes sind und einzigartig sin die südburgenländischen Weine.
Den Produzenten und Vermarktern des Gebietes ist längst klar, dass wegen der geringen Mengen auf dem nationalen wie internationalen Markt nur mit qualitativ hochwertigen und vor
allem typischen Produkten zu bestehen ist. Oberste Prämisse der Winzer ist es, diese Typizität zu erhalten, damit man sich von anderen Regionen abheben kann – nicht durch Quantität,
sondern durch Qualität und Einzigartigkeit.
Typisch für diese Region sind Weine mit Terroir.
Das Mikroklima und die mineralischen Böden ergeben einen eigenen Weintyp.
Weißweine sind elegant und spritzig und durch einen fruchtigen Charakter geprägt. Rotweine sind kraftvoll und mineralisch würzig mit eleganter Textur, festem Tanningerüst und großem
Lagerpotenzial.